Karis-Deutschland.de Karis-Deutschland-Projekt am Ende

  • Zum Inhalt wechseln
  • Direkt zur Hauptnavigation und Anmeldung

Nav Ansichtssuche

Navigation

Suchen

Main Menu

  • Home
  • Kontakt

Home

  • Drucken
  • E-Mail
Details
Zugriffe: 177

 

Karis-Deutschland.de ist Geschichte. Ich habe aus persönlicher Sicht und langem Zögern entschieden, diese Webseite abzuschalten - für immer. Es war nicht leicht aber der richtige Schritt.

Dennoch wird diese Seite weiter erreichbar bleiben und deutlich aufzeigen, wie der Sächsische Kanuverband e.V. mit Ehrenamtlichen Unterstützern umzugehen pflegt. Es gibt sicher weitere Beispiele außer meinem, in dem "Sportfreunde" - wie der sächsische Rennsportwart und Vizepräsident - eine unrühmliche Rolle gespielt haben. Lange habe ich dies mit angeschaut und nie vermutet selbst irgendwann an der Reihe zu sein. Ich kenne Wortäußerungen und Gedanken vieler Sportler, Trainer und Ehrenamtlicher, die der Meinung sind, dass wieder der Sport in den Vordergrund treten soll und nicht der Kampf um Macht.

Vielleicht bietet diese Webseite den Stein des Anstoßes?!?!

Ich persönlich werde keinen "Feldzug" gegen den SKV e.V. beginnen, ABER ich werde auch nicht zum positiven Image des SKV e.V. im Bezug auf die Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Mitarbeitern, beitragen können.

Auch die Bitte des SKV e.V. die Veröffentlichungen dieser Texte und Äußerungen doch zu beenden habe ich erhalten. Ich habe mich jedoch entschieden, die Texte öffentlich weiter zur Verfügung zu stellen.

Der Rennsportwart hat meinen Nutzen für den SKV e.V. als Ehrenamtlicher in Frage gestellt.
Diese Frage gebe ich hiermit zurück.

  

Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu
verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die
Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden
gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. (GG Art. 5 (1))

 

 

 

 

 

Folgene Mail erhielt ich als Info:

 

Hallo Ronny,

 

ich möchte Dir mitteilen, dass das Präsidium des SKV auf seiner Tagung am 17. November

einstimmig beschlossen hat, die ehrenamtliche Zusammenarbeit mit Dir zu beenden und

Dich als KaRi-Obmann abzuberufen.

 

Diese Position bleibt im SKV vorerst unbesetzt. Mit der Neuordnung des KaRi-Wesens

in den nächsten beiden Jahren ist der Landestrainer Alex Schuck beauftragt worden.

 

Ich möchte Dich bitten, alle sich in diesem Zusammenhang bei Dir befindlichen Unterlagen,

Materialien und Ausrüstungsgegenstände in der Geschäftsstelle abzugeben.

 

Ich wünsche Dir persönlich alles Gute

Peter

 

 

Bereits am 18.November 2010 verbreitete der Rennsportwart diese Nachricht "freudig" während einer Sitzung. Vielen Dank, dass ich auch noch halbwegs offiziell informiert wurde.

Vorrausgegangen war dieser "Absetzung" eine Unstimmigkeit angesichts der Markranstädter Kanuregatta 2010. Die tatsächliche Einschätzung dieser Regatta wurde im Vorfeld der Veröffentlichung mit dem ausrichtenden Verein besprochen. Jedoch war dort kein Ergebnis zu erreichen, sodaß ich mich zu einer Äußerung zur öffentlichen Diskussion, im geschützten Bereich der Kampfrichterhomepage gedrängt sah.

Diese Äußerung wurde von bisher 16 Personen gelesen unter denen der Rennsportwart des SKV e.V. NICHT war. Diese Äußerung werde ich hiermit zur öffentlichen Diskussion freigeben, da es sich um meine eigene Meinung handelt. An dieser Stelle noch der Hinweis auf folgenden - allen bekannten - Text:

 

Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu
verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die
Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden
gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. (GG Art. 5 (1))


 

--->
Einschätzung der aktuellen Situation:

 

Der KFC versucht aus der recht schwierigen Situation das Beste zu machen. Die Kampfrichter werden freundlich empfangen, aber leider als teilweise als notwendiges Übel betrachtet.

Die Programmgestaltung ist hervorragend und die Reaktion auf Überraschungen erfolgt professionell und zügig.

Die Anfrage, den Kampfrichterstab zu erstellen, endete durch Änderungen des Veranstalters und fehlende Absprachen am Ende mit dem Einsatz von 5 Zielrichtern, 5 Startern und 4 Jurymitgliedern, statt 3 Zielrichtern, 4 Startern und 3 Jurymitgliedern.

Leider endet die fachliche Kompetenz nach meiner Einschätzung beim Organisationsausschuß. Der Vorsitz ist in sportlichen Belangen leider nicht kompetent genug, um den sportlichen Aufgaben gewachsen zu sein. So werden Entscheidungen zum Verlauf der Regatta (Abbruch und Fortführung) ohne Absprache mit der Jury durchgeführt und trotz Ansprache dieser Verfehlung, nicht erkannt.

Wiederholt gab es in diesem Jahr keine Absperrung des Zielbereiches, sodass dieser nicht ungestört arbeiten konnte. Ein Hinweis zur nicht ausreichenden Lautstärke des Zielsingnals, wurde ohne Überprüfung als "unmöglich" bezeichnet.

Weiterhin ist kein Platz für die Jury errichtet worden, der für die Arbeit dieser benötigt wird und lt. WB geschaffen werden soll. Außerdem wurden die Starter ohne Absprache mit der Jury durch vereinseigene Sportler (Geschwister) ersetzt, um den Sprintpokal zu starten. Diese fehlende Absprache führte im Anschluss zu falschen Startkommandos und unverständlichen Anweisungen des Starts, die trotz Hinweis der Sportler, durch die nicht ausgebildeten "Kampfrichter" nicht abgestellt wurden. Ob damt am Ende nicht die Sportler animiert werden, an diesem Rennen nicht mehr teilzunehmen, bleibt abzuwarten.

Die Abrechnung der Kampfrichter, war auch zu dieser Veranstaltung eine Überraschung. Positiv ist zu bemerken, dass die Entschädigung über dem allgemeinen Durchschnitt lag. Im Vorfeld der Regatta wurde eine Entschädigung für ALLE Kampfrichter zugesagt und am Ende der Regatta mit den Worten "Das haben wir so entschieden" für die Jury nicht gezahlt. Auch hier zeigt sich die fachliche Inkompetenz, da die Aufgaben der Jury (auch im Vorfeld der Veranstaltung) nicht erkannt wurden.

Im Großen und Ganzen muss hier die dringende Empfehlung ausgesprochen werden, dass sich die Verantwortlichen eindringlich mit dem Regelwerk unseres Sports auseinandersetzen. Eine Wertungsregatta des LKV kann hier nur stattfinden, wenn die entsprechenden Rahmenbedingungen eingehalten werden und grundsätzliche Kompetenzen seitens des Veranstalters ersichtlich sind.

Die Regatta ist aus meiner Sicht als Kampfrichter damit unterdurchschnittlich organisiert und wird jährlich schlechter.

<----

 

Diese "geschützte" Äußerung nahm der Rennsportwart zum Anlass mich zur Unterlassung dieser Erklärung aufzufordern, die er nie selbst im Internet gelesen hat (Loginprotokolle bewiesen dies). Tatsächlich hat sich zum fraglichen Zeitpunkt nur ein Sportfreund des veranstaltenden Vereins eingeloggt.

Die Antwort des Rennsportwarts lautete wie folgt:

 
Hallo Ronny,
 
ich möchte nachdrücklich mein Befremden über Deine am Sonntagabend online gestellte "Regattakritik" zum Ausdruck bringen und kann diese so weder nachvollziehen, noch verstehen.
Ich war zufällig am Montag morgen vor meiner Heimfahrt nach Dresden kurz im Verein. Deine Anmerkungen haben Sie und die Anwesenden regelrecht schockiert.
Wie kommst Du dazu, so Deine Meinung öffentlich zu machen? Noch nie ist eine Regatta online kommentiert von Dir worden; und dann so etwas.
Ich finde Deine Reaktion persönlich völlig überzogen, unangemessen und unfair. Ich denke auch, dass Du damit dem Sächsischen Kanu-Verband keinen guten Dienst erwiesen hast und Dein Ehrenamt überdenken solltest.
Meiner Meinung nach gehören diese Dinge keineswegs so in die Öffentlichkeit. Ich möchte Dich bitten, den Artikel umgehend aus dem Netz zu nehmen und Dich mit dem KFC in Verbindung zu setzen.
 
Mit sportlichen Grüßen
Peter Weidenhagen
 
Vizepräsident Kanu-Rennsport
 
Zum Zeitpunkt dieser Äußerung war er darüber informiert, dass das Gespräch ohne Ergebnis und Einsicht verlaufen ist.
Ich habe diese Mail natürlich beantwortet. Die Antwort lautete wie folgt:
 
Hallo Peter,

vielen Dank für deine Nachricht.

Gern folge ich deinem Hinweis und habe die Veröffentlichung des Artikels gestoppt, nehme dazu allerdings wie folgt Stellung:

1.) YYY hat sich im persönlichen Gespräch explizit FÜR eine Einschätzung von Regatten in Sachsen geäußert. Mit welche dabei begonnen werden soll hat YYY nicht dazugesagt.

2.) Ich verstehe nicht, wieso ein Verein im Vorfeld einer Regatta mit mir in Kontakt tritt, anschließend den kompletten Kampfrichterplan wieder ändert und nach einem weiteren Vorschlag von meiner Seite nicht wieder von sich hören lässt. Zusätzlich hat sich XXX wirklich in aufopferungsvoller Art um die Kampfrichter gekümmert. Sie hat im Vorfeld eine Kampfrichterentschädigung von 15€ vorgeschlagen und selbst während der Regatta nocheinmal dazu mit mir gesprochen. Spätestens an diesem Punkt hätten wir auch über die Verteilung dieser sprechen können und es hätte gar keine Irritationen gegeben. Am Sonntag habe ich ebenfalls das Gespräch mit YYY gesucht über dessen Ergebnis ich informiert habe. Auch da wurde nichts besprochen.

Ich betone hier nocheinmal, dass es mir um das Signal an andere Veranstalter und nicht um den finanziellen Hintergrund geht.

3.) Eine persönlich überzogene Meinung ist für mich nicht erkennbar. Für mich ist es allerdings (wie bereits in meiner E-Mail an dich geäußert) nicht nachvollziehbar, wieso ausgerechnet der KFC am Ende der Veranstaltung eine Wertung zum Sinn und Zweck bestimmter Kampfrichterbereiche abgibt?

Ich bin ein umgänglicher Mensch und lasse viel mit mir machen und rede auch mit jedem über bestimmte Probleme und Vorstellung, wie du sicher selbst bemerkt hast. Vor vollendete Tatsachen lasse ich mich allerdings auch im Ehrenamt nicht stellen.

Wenn meine Position im SKV zur Debatte steht, dann teile mir dies bitte einfach mit und wir werden sehen wie es weitergeht.

Weiterhin weise ich darauf hin, dass der Artikel ausschließlich angemeldeten Benutzern zugänglich war und das bisher keine weiteren Meinungen dazu bei mir eingegangen sind. Zu anderen Artikeln gibt es deutlich mehr Reaktionen.

Mit sportlichem Gruß
Ronny Kretzschmar
- Referent für Kampfrichterwesen Kanurennsport/Kanumarathon im SKV e.V.-



Eine Antwort auf meine Fragen habe ich bis heute nicht erhalten. Es lässt sich nur mutmaßen, warum nicht, daher lasse ich es an dieser Stelle besser sein.

Zumindest weiß ich nun halbwegs offiziell bescheid, dass es einen neuen Kampfrichterobmann in Sachsen gibt, auch wenn es 17 Tage nach allen anderen ist.

Im Zusammenhang mit diesem Entschluss des SKV e.V. beendet sich damit die Mitarbeit in der Gruppe Ost, worüber die entsprechenden LKV von mir informiert werden. Weiterhin werden alle persönlichen Daten als vertraulich von mir behandelt und daher nicht an Dritte weitergegeben. Die Daten der Kampfrichterhomepage werden gelöscht.



--> Update 2011

Interessanter Weise hat der KFC Markranstädt e.V. sich im Jahr 2011 dazu entschieden, die Regatta kurzfristig abzusagen. Man könnte spekulieren, dass die seit Jahren versprochene Reparatur der Regattastrecke doch nicht durchgeführt wurde und daher eine Wertungsregatta nicht durchgeführt werden kann.

Ich bin gespannt, ob sich der KFC e.V. jemals wieder dazu entschließt, eine sportliche korrekte und faire Veranstaltung auszutragen?

Powered by Joomla!®